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Hexenhammer, Teil 2, Erste Frage (Seite 8):

 

 

„Wie steht es endlich mit jenem Manne in Ravensburg, da er vom Teufel in der Gestalt eines Weibes zum Beischlafe gereizt ward? Er war gar sehr in Angst, und da der Teufel nicht ablassen wollte, kam ihm das in den Sinn, dass er sich mit Salz schützen müsse, wie er es in der Predigt gehört hatte. Als er daher beim Eintritt in die Stube geweihtes Salz genommen hatte, sah ihn das Weib mit wilden Blicken an und verschwand plötzlich, da einer von den Teufeln sie darüber eilig aufgeklärt hatte. Hier war der Teufel im Bildnisse einer Hexe oder mit leiblicher Gegenwart einer Hexe dagewesen, da er mit Zulassung Gottes beides tun kann.“

 

 

In diesem Text geht es um einen konkreten Beispiel, wie man sich gegen Hexen mit geweihtem Salzschützen kann – mit geheiligtem Salz. Andere Mittel: Weihwasser oder Gebet u. ä.
15.11.06 13:19


Die sumerische Göttin Lilihu



 

 Lilithu, die spätere hebräische Lilith, Adams erste Frau. In der kabalistischen Mythologie ist Lilith eine Dämonin der Nacht, die erste Frau vor Eva. Gott hatte sie verbannt, da sie aufmüpfig wurde. Das Problem hat damit angefangen, dass Lilith beim Sex mit Adam nicht unten liegen wollte. Adam und Gott haben versucht, sie klein zu kriegen, aber Lilith ließ sich nicht. Sie konnte fliegen (!) und so flog sie weg. Anschließend erschuf Gott Eva, damit der arme Adam Gesellschaft hatte. Die sumerische Lilithu erscheint noch in der vollen Montur einer Göttin: mit Tiara, Flügeln, flankiert von zwei Eulen, die spätere Eulen des Zeus oder die zwei Raben des Odin vorwegnehmen. In beiden Händen hält sie die heilige Messschnur hoch, jene Messschnur, die Tamar als Pfand vom Juda erhielt. Die heilige Messschnur erinnert durch ihrer Form an den ägyptischen Ankh-Zeichen, den Schlüssel des Lebens, mit dem die Götter den Mund der Toten öffneten. Beachtenswert sind die Füße!

24.11.06 23:37


Wider, Gazelle, Ziegenbock, Teufel...



 

Widderdarstellung auf einem Wassertrog aus Alabaster, ca. 5000 Jahre alt, Uruk

Vase mit Gazellen, Sumer frühdynastische Periode (ca. 2800 v. Chr.) Die Gazellen deuten auf einen Mondkult hin. Gazellen und Steinböcke galten auch als heilige Tiere des Mondkultes im Umfeld der Königin von Saba.

 

 

Kopf einer Steinbockfigur, Bronze, Gold; aus dem Nildelta, ca. 1300 v.

Chr.

 

 

Das ist auch nicht der Teufel. Es ist nur ein fröhlicher Ziegenbock mit einem Skorpionmenschen. Das Bild des Ziegenbocks mit Getränk nimmt die späteren griechischen Dionysosfeste vorweg. Sumerische Darstellung, ca. 4000 Jahre alt.

Widder aus Ur; 3. Jahrtausend v. Chr. Eine wunderschöne, sehr anspruchsvolle Goldschmiedearbeit. Die besondere Bedeutung des Widders zeigt sich auch im Zodiak. Das Sternbild des Widders steht für die Frühlingssonnenwende. Der Tierkreis, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung in der sumerischen Astronomie.

Standarte mit Steinbockköpfen aus dem Heiligtum von En Gedi. En bedeutet Quelle, Wasser und Gedi bedeutet Steinbock. En Gedi ist also die Stätte der Steinbocksquellen am Toten Meer, in der Nähe von Jerusalem. Hier war ein altes kanaanitisches Heiligtum lange vor den Juden des Alten Testaments, hier lag auch die Stadt der Tamar, der Palmengöttin. Tamar, die einstige Palmengöttin, überall verehrt als Göttin der Dattelpalme, des Granatapfelbaumes oder des Feigenbaumes erscheint in der Bibel nur noch als eine Witwe, die mit Juda schläft. (Gerda Weiler). Siehe Tamars Geschichte im Textteil. (Wird erst später eingefügt; ungeduldige können in der Bibel nachschlagen)

Die Versuchung Christi, aus dem Spiegel des menschlichen Heils, Flandern, 15. Jh. Beachtenswert sind die Hängebrüste des Teufels. In dieser Zeit wusste jeder, dass das Weib der Ursprung allen Übels ist. Die Frau war für einen jeden guten Christ die Versuchung, der Teufel. Ebenfalls interessant sind die Füße des Teufels: Von der sumerischen Terrakotta-Lilithu bis zu der Ulmer Darstellung der Königin von Saba als die dreizehnte Sybille oder die Reine Pedaque von Chartres ist der so genannte Druidenfuß zu finden.

Die Versuchung Christi in der Wüste, aus „Das Leben Christi“, 15. Jh. Hier hat der Teufel gedrehte Gazellenhörner und Klumpfuss. In der rechten Hand stützt er einen Lindwurm.

Isis und Osiris – Der Gott hat Widderhörner! Wie die anderen Göttinnen, hat auch Isis macht über Leben und Tod. Ihr Bruder-Geliebter Osiris wurde von seinem Bruder Seth zerstückelt und über dem ganzen Land verteilt. Isis setzte die Leichenteile zusammen und bekam vom Osiris einen Sohn, das Horuskind. In einer anderen Variante setzte sich auf dem Penis des toten Gottes und schwängerte sich. Der Isiskult breitete sich aus Ägypten in das gesamte Römische Reich aus.

Aphrodite mit Pan, dem ziegenbockfüßigen Hirtengott, und mit dem Cupido-Kind.

25.11.06 00:00





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