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Christliches

Die Königin von Saba

1.      Die Königin von Saba als Schwarze Frau – Buchmalerei von Konrad Keyser, Anfang 15. Jh. – Eine der Schönsten Bilder der Königin von Saba. Die Königin ist pechschwarz, mit goldblonden Haaren, die Augen leuchten gespenstisch weiß aus dem schwarzen Gesicht. Falls jemand auf den Gedanken käme – das Argument habe ich schon mal gehört – dass die Königin von Saba schwarz dargestellt wird, weil man damit auf ihre südländische Herkunft hinweisen will, dieses Bild widerspricht dem. Keyser war mit dem König als Bildchronist bei der Schlacht von Nicopole dabei. Er war ein gebildeter Mensch, hatte Kontakte zu dem Orient, wusste, wie eine dunkelhäutige Frau realistisch aussieht – mit der blonden Haarpracht der Königin, ihrer dunklen Hautfarbe, den gespenstischen Augen will er darauf hinweisen, dass die Königin „nicht von dieser Welt“ ist. Er hat unter dem Bild die Verse geschrieben: „Ich bin die Königin von Saba / Anmutig bin ich und mehr als alle andern berühmt, / Schön bin ich und keusch! / Vom Künstler wohl geschaffen, / Steht hier mein Spiegelbild, / In dem ein jeder Jüngling / Sehen mag, was im gefällt“. Siehe auch Maria von Tschenstochau 149

1.      Die Rätselfragen der Königin von Saba auf einem Wandteppich: Blumen, Kinder, Äpfel. Aufschrift: Bescheyd mich kunig ob bluomen und kind/Glich an art oder unglich sint“ – Oberrhein, 15. Jh.


 88DieAnbetungderKnigevonHieronymusB.jpg picture by szodavisz

1.      Die Anbetung der Könige von Hieronymus Bosch – bemerkenswert ist die Ähnlichkeit mit der Göttinnendreiheit Jungfrau-Mutter-Alte Frau. Durch die drei Könige wurde diese uralte weibliche Ternität vermännlicht. Interessant ist auch die Hautfarbe des jungen Caspar: ein schwarzer König aus dem Morgenland! Diese Darstellungsweise ist ebenfalls eine Übernahme der schwarzen Variante der Königin von Saba. (Siehe Bild 23)

 

 
27.12.07 17:52


Hexenhammer, Teil 2, Erste Frage (Seite 8):

 

 

„Wie steht es endlich mit jenem Manne in Ravensburg, da er vom Teufel in der Gestalt eines Weibes zum Beischlafe gereizt ward? Er war gar sehr in Angst, und da der Teufel nicht ablassen wollte, kam ihm das in den Sinn, dass er sich mit Salz schützen müsse, wie er es in der Predigt gehört hatte. Als er daher beim Eintritt in die Stube geweihtes Salz genommen hatte, sah ihn das Weib mit wilden Blicken an und verschwand plötzlich, da einer von den Teufeln sie darüber eilig aufgeklärt hatte. Hier war der Teufel im Bildnisse einer Hexe oder mit leiblicher Gegenwart einer Hexe dagewesen, da er mit Zulassung Gottes beides tun kann.“

 

 

In diesem Text geht es um einen konkreten Beispiel, wie man sich gegen Hexen mit geweihtem Salzschützen kann – mit geheiligtem Salz. Andere Mittel: Weihwasser oder Gebet u. ä.
15.11.06 13:19


Maria von Wolfsegg



Geburt Christi
 
Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
Dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.
 
Hast du dir ihn größer vorgestellt?
 
Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Strasse.
Siehst du, diese Könige sind groß,
 
und sie schleppen dir vor deinen Schoß
 
Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift - :
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.
 
Aller Amber, den man weit verschifft,
 
jeder Goldschmuck und das Lustgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.
 
Aber (du wirst sehen): Er erfreut.
 
Reiner Maria Rilke – Das Marienleben

21.8.06 17:20





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